Smart Mobility Challenge

„Smart Mobility” bezeichnet Ideen, die digitale Technik und Vernetzung dazu verwenden, unsere Mobilität ressourcenschonender und damit zukunftssicher zu machen.

Die Smart Mobility Challenge wird von ROLPH, der Mobilitätsplattform für Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt.

Use Case 1: Wo ist mein Platz in Zügen des Nahverkehrs?

Ist es dir selbst, oder jemandem den du kennst, mehr als einmal passiert? Du kaufst ein Ticket und stellst dich an das richtige Gleis und wartest auf den Nahverkehrszug.

Du gehst davon aus, dass am Bahnsteig B der Zugbereich mit dem Mehrzweckplatz vor dir anhält. Das weißt du, weil du jeden Tag um die selbe Uhrzeit mit diesem Zug fährst. Du fragst dich jedoch: „Warum kann der Zug nicht so einfahren, dass der Waggon mit dem Mehrzweckplatz an der geplanten Stelle hält?

Das gilt natürlich auch für andere Zugbereiche, wie zum Beispiel für die erste Klasse. Immer wieder die gleiche Überraschung. Dein Zielbereich steht an einer unerwarteten Stelle, du hetzt hin, um an der richtigen Stelle einzusteigen oder du steigst an der falschen Stelle ein und läufst alle Wagen durch, bis du deinen Platz erreichst.

Für Menschen mit gesunden Beinen und sportlicher Manier ist das weniger ein Problem. Doch was ist mit älteren Personen oder Menschen mit einer Behinderung?

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Fragestellung für Use Case 1

Wie könnte eine Lösung aussehen, die Kunden im Nahverkehr zuverlässig und stressfrei an den „richtigen” Platz leitet?

Use Case 2: Was passiert gerade im nächsten Zug?

Du stehst am Bahngleis und wartest auf den Zug. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder Kinderwagen. Jeder Fahrgast hat einen anderen Kontext. Du bist in Eile weil Du einen Termin hast oder hast Rückenschmerzen, weil du einen kleinen Sportunfall hattest.

Aus diesem Grund wünscht man sich manchmal, man könnte in die Zukunft sehen, um zu wissen, ob zum Beispiel noch Platz für Dein Fahrrad verfügbar ist, es noch genügend Sitzplätze gibt, oder ob die Toilette defekt ist, da es gerade pressiert.

Natürlich könnte man alles mit Sensoren ausstatten und versuchen zu automatisieren.Doch eines lassen wir in Zeiten von Digitalisierung manchmal außer Acht – den Menschen.

Könnten Fahrgäste als „Schwarmwissende” anderen Fahrgästen mit Informationen versorgen, so dass die Bahnfahrt angenehmer ist?

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Fragestellung für Use Case 2

Wie könnte eine Lösung aussehen, mit der Fahrgäste relevante Informationen teilen, so dass andere Fahrgäste von diesen Informationen profitieren?

Gelieferte Hilfsmittel und Werkzeuge

Dein Team bekommt Zugang zu real-time Daten der Deutschen Bahn. Es handelt sich um eine RESTful-Schnittstelle der Innovationsplattform der DB.

Grenze Dich aber nicht nur mit der DB API ein. Es gibt im Internet noch viele andere Quellen, die evtl. hilfreich sind. Behalte den Blick über den Tellerrand.

Was für ein Impact hätte deine Arbeit?

Die Lösungen für Use Case 1 und 2 könnten bei ROLPH in Einsatz kommen. ROLPH ist die Mobilitätsplattform für Rheinland-Pfalz.

Dein Mentor

Tim Leiner

Tim Leiner

Softwareentwickler

Deutsche Bahn AG / Reisendeninformation

Tim ist seit 22 Jahren leidenschaftlicher Entwickler mit starkem Unternehmergeist. Agil und disruptiv, schon lange bevor die Wörter gehypt wurden. Freund von „einfach mal machen”…